Die Mehrheit der Deutschen ist für den Einstieg in den Kohleausstieg

Die Mehrheit der Deutschen will den Einstieg in den Kohleausstieg.

Dies geht aus einer noch nicht veröffentlichten Umfrage des Emnid-Instituts für die Umweltschutzorganisation Greenpeace hervor, die der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt.

Demnach unterstützen 68 Prozent der Teilnehmer den Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die SPD-Politikerin hatte Ende November angekündigt, die Bundesregierung müsse direkt nach der Welt-Klimakonferenz in Paris den Kohleausstieg für die kommenden 20 bis 25 Jahre angehen.

Auffallend groß ist die Zustimmung der Anhänger beider Regierungsparteien. 74 Prozent der CDU-/CSU-Sympathisanten und sogar 89 Prozent der SPD-Wähler unterstützen Hendricks’ Forderung; nur die AfD-Wähler lehnen sie mehrheitlich ab. 80 Prozent der Befragten mit Abitur und Hochschulausbildung sind für den Kohleausstieg.

Am größten ist die Skepsis unter Schülern, von denen nur 52 Prozent das baldige Ende der Kohle verlangen. Emnid hatte vom 5. bis 7. Dezember insgesamt 1008 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger befragt.

Über den Autor

Frank Tetzel ist Chefredakteur von FAIReconomics. Seine Schwerpunkte liegen auf den Themen: Energie, Mobilität, Tourismus, Arbeit und Stadt der Zukunft.

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