FAIReconomics Newsletter KW 34 NACHRICHTEN

nuclear-power-plant-3987966_640-150x150 FAIReconomics Newsletter KW 34 NACHRICHTEN: Atomkraftwerke ohne ausreichende Genehmigung, Lebensmittel-Siegel verwirrt, Trump lockert Artenschutz, alternative Antriebe, Lösungen gegen Überweidung in der Karoo Newsletter Dutzende Atomkraftwerke ohne ausreichende Genehmigung: Auch wenn der Atomausstieg in Deutschland beschlossene Sache ist, so könnte es sein, dass 18 Atommeiler in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland ohne grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung in Betrieb sind. Auf Anfrage der Grünen teilte die Bundesregierung jetzt mit, dass man keine genaue Kenntnis darüber habe, „welche europäischen Anlagen derzeit ohne (grenzüberschreitende) UVP betrieben würden“. Bei dem für diese Untersuchungen zuständigen Uno-Komitee befänden sich sechs Verfahren mit insgesamt 23 Atomreaktoren in der Prüfung, die ohne UVP in Europa zugelassen worden sein sollen, so die Antwort. Die Grüne Kotting-Uhl fordert von der Bundesregierung, auf ein „Ende des rechtswidrigen AKW-Betriebs“ zu drängen. spiegel.de

Verwirrung um Julia Klöckners Lebensmittel – Siegel: Seit Jahren streitet man sich in Deutschland über die Einführung eines Lebensmittelsiegels, an dem man gesunde Nahrungsmittel erkennen kann. Einer Umfrage zur Folge  ist der Nutri-Score nach französischem Vorbild weit verständlicher als ein Siegel, das die Bundesregierung in Auftrag gegeben hat. Mehr als drei Viertel der 1.000 Befragten finden den Nutri-Score , der einer Ampel nachempfunden ist,  für schnell erfassbar und leicht verständlich. 60 Prozent denken, dass er die Auswahl gesunder Lebensmittel erleichtert. Den aus dem Hause Klöckner entstammende  „Wegweiser Ernährung“ finden nur 10 Prozent leicht verständlich; 65 Prozent dagegen kompliziert, 60 Prozent verwirrend. Das betrifft übrigens alle Bildungsschichten in Deutschland. abendblatt.de

20.650 öffentlich zugängliche Ladepunkte  gibt es derzeit in Deutschland. Zwölf Prozent davon sind sogenannte Schnellladestationen. Noch vor einem Jahr gab es lediglich 13.500. Die Zunahme liegt also bei 50 Prozent. bdew.de

1.000 Maßnahmen für Textilbündnis: Mehr als eintausend Maßnahmen plant das Textilbündnis. Mit der Veröffentlichung der Fortschrittsberichte legen dieses Jahr erstmals alle Bündnismitglieder öffentlich Rechenschaft darüber ab, was sie tatsächlich im letzten Jahr erreicht haben, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und faire Löhne in ihrer Lieferkette durchzusetzen. Die 98 berichtspflichtigen Mitglieder haben zudem Maßnahmenpläne (Roadmaps) für 2019 eingereicht. Zivilgesellschaftlichen Organisationen halten die Maßnahmen für unzureichend. wiwo.de , fashionunited.de (Kritik)

coffee-mugs-466359_640-150x150 FAIReconomics Newsletter KW 34 NACHRICHTEN: Atomkraftwerke ohne ausreichende Genehmigung, Lebensmittel-Siegel verwirrt, Trump lockert Artenschutz, alternative Antriebe, Lösungen gegen Überweidung in der Karoo Newsletter Hersteller sollen zur Kasse gebeten werden: Hersteller von Wegwerfartikeln sollen nach dem Willen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligt werden. „Der Trend zu mehr Wegwerfartikeln führt in manchen Städten zu ei­ner regelrechten Müllflut, vor allem in öffentlichen Parks und belebten Straßen“, so die Ministerin. Die Allgemeinheit trage derzeit die Kosten für die Abfallbeseitigung. Die Hersteller von Fast-Food-Verpackungen, Zigaretten, Einwegbechern und dünnen Tüten sollen an den Kosten beteiligen. „Das ist nicht nur eine Umweltfrage, sondern auch eine der Gerechtigkeit.“ Eine Studie soll nun die möglichen Kostenbeteiligungen ermitteln. Ein Gesetz soll dann laut Schulze bis spätestens 2021 stehen.  sueddeutsche.de

Kerstin Andreae wird Lobbyisten: Kerstin Andreae, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion,  wird zukünftig an der Spitze des Bundesverbands der Ener­gie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stehen. Sie wird den Job bei dem wichtigen Verband ab dem 1. No­vem­ber als Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung antreten. Andreae will bei der Energiewende die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten. Der Wunschkandidat des BDEW, der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies, hatte zuvor abgesagt. noz.de

Trump will weniger Artenschutz: Es ist allgemein wissenschaftlich nachgewiesen, dass sowohl Land- als auch Meereslebewesen bedroht sind. Forscher haben schon vor einigen Jahren vor einer Aussterbewelle mariner Tierarten gewarnt, ein aktueller UN-Bericht sieht rund eine Millionen Arten vom Aussterben bedroht.  US-Präsident Donald Trump schert das nicht, er hat den  Artenschutz für Grauwale, Grizzlybären und Weißkopfseeadler gelockert. tagesspiegel.de

MOBILITÄT:

VW setzt auf auch auf Gasantrieb: Volkswagen will die Zukunft der Mobilität nicht eindimensional betrachten und entwickelt derzeit in der Schweiz einen mit Gas betriebenen umweltfreundlichen Motor, der einen höheren Wirkungsgrad als ein Dieselmotor haben soll. bizz-energy.com

Carsharing ohne Ertragsmodell? Für Aufsehen erregte jetzt eine Studie einer Unternehmensberatung zum Thema Car Sharing. In Deutschland beispielsweise gibt es derzeit nur vier Millionen Menschen, die für die Nutzung von Carsharing-Autos in Frage kommen würden. Weder bestehen die Voraussetzungen in den Städten, noch sind Kunden bereit, auf das eigene Auto zu verzichten. Auch in anderen europäischen Ländern ist das Bild ähnlich. Der Bundesverband Carsharing (BCS) kritisiert die vorgestellte Studie zum Carsharing scharf. Die präsentierten Ergebnisse bezögen sich nur auf sogenannte „Free Floating“-Anbieter, deren Fahrzeuge frei im jeweiligen Betriebsgebiet abgestellt werden können das Papier sei „nicht repräsentativ für das CarSharing in Deutschland“ und stehe „eklatant“ in Konflikt „mit der Realität und mit etablierten wissenschaftlichen Erkenntnissen“. fair-economics.de carsharing.de

blabla Bus: Kampfpreise auf dem Fernbusmarkt. sueddeutsche.de

Mercedes eVito: Vor allem im KEP Markt sind Elektro-Transporter gefragt. Mit dem eVito hat Mercedes ein interessantes Model auf den Markt gebracht, der nicht nur im Lieferverkehr, sondern auch als Umzugswagen und im Freizeitbereich eingesetzt werden kann. electrive.net

Alternative Antriebe entwickeln sich positiv: Die alternativen Antriebe entwickeln sich aus Sicht der Bundesregierung positiv. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 seien 102.995 Hybrid-Pkw (plus 69,1 Prozent gegenüber Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2018), darunter 16.525 Plug-In-Hybride (minus 0,9 Prozent gegenüber Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2018) und 31.059 Elektro-Pkw (plus 80,2 Prozent gegenüber Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2018) neu zugelassen worden, heißt es in der Antwort der Regierung (19/11790) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/11326). Es sei mit weiteren positiven Entwicklungen bis zum Jahresende zu rechnen, schreibt die Regierung. Was die Auswirkungen der Elektromobilität auf Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie in Deutschland angeht, so verweist die Regierung darauf, dass der Strukturwandel in der Automobilindustrie durch technologische Innovationen, Vorschriften zur Reduzierung der CO2- und Schadstoffemissionen, ein verändertes Nutzungs- und Mobilitätsverhalten der Kunden und außenwirtschaftliche beziehungsweise handelspolitische Veränderungen vorangetrieben werde. Jeder dieser Trends führe zu Veränderungen in der Zusammensetzung der automobilen Wertschöpfungskette und zu geänderten Anforderungen an die Zahl und Qualifikation der Beschäftigten in der Automobilindustrie und in anderen hier relevanten Industriezweigen. Selbst innerhalb der einzelnen Trends gebe es eine Vielzahl von Wirkeffekten auf die Beschäftigung, heißt es in der Vorlage. Der Bundesregierung seien verschiedene Studien bekannt, in denen Beschäftigungseffekte der einzelnen Trends anhand von Szenariobetrachtungen abgeschätzt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) habe zudem die Studie „Automobile Wertschöpfung 2030/2050“ in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen der oben genannten Trends auf die automobile Wertschöpfung und die Beschäftigten in Deutschland in verschiedenen Szenarien zu betrachten. Das Ergebnis dieser Studie werde Ende 2019 erwartet.

BUCHTIPP DER WOCHE:

Cover-190x300 FAIReconomics Newsletter KW 34 NACHRICHTEN: Atomkraftwerke ohne ausreichende Genehmigung, Lebensmittel-Siegel verwirrt, Trump lockert Artenschutz, alternative Antriebe, Lösungen gegen Überweidung in der Karoo Newsletter Eine andere Welt ist möglich – Aufforderung zum zivilen Ungehorsam von Lionel Asstruc

»Das Saatgut als Symbol durchzieht das Buch. Und das bietet auch Lösungen. Zugleich macht es (…) deutlich, wie machtvoll die Agrarwirtschaft geworden ist und wie wichtig der Protest.«  Vandana Shiva ruft zum zivilen Ungehorsam auf – gegen Konzerne wie Bayer, die die Natur in Besitz nehmen und sie uns dann wieder verkaufen wollen, gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln, gegen das Patentieren von Saatgut, kurz: gegen den andauernden Krieg wider die Natur. In diesem Buch spricht die Galionsfigur des ökologischen Widerstands über all die Themen, die ihr am Herzen liegen: Ernährungssouveränität, Globalisierungskritik, Rohstoffausbeutung, Saatgutfreiheit, Ökofeminismus und echte Demokratie. oekom.de

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Greta unterwegs nach New York: Die Überfahrt nach Big Apple mit einem Segelboot steht in der Kritik.  taz.de
Island ohne Eis: Der Gletscher Okjökull verschwindet. faz.net  
KBA und Diesel: Das Kraftfahrtbundesamt hat ersten VW – Nachrüstsatz genehmigt. spiegel.de
Medien: Mehr Klimaleugner als Klimaforscher. zeit.de
Lambrecht: Die neue Justizministerin Christine Lambrecht fordert Zurückhaltung bei Strafen gegen Klima-Schulschwänzer. kn-online.de

LETZTE WOCHE IM BUNDESTAG:

Auch wenn der Bundestag sich in der Sommerpause befindet, so geht die parlamentarische Arbeit dennoch weiter. Hier ein Überblick aus der vergangenen Woche. 

Arbeitsplätze in der Windenergiebranche: Im Jahr 2017 waren ungefähr 135.100 Menschen im Windenergiesektor beschäftigt, was einem Rückgang von 25.900 Stellen im Vergleich zu 2016 entspricht. Die Bundesregierung nutzt in ihrer Antwort (19/12129) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/11619) unter anderem Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Amtliche Daten seien nicht verfügbar, da die Windenergiebranche in der Statistik nicht als Wirtschaftszweig geführt werde. Die Abgrenzung zu anderen Branchen gestalte sich schwierig, daher können detaillierte Angaben, etwa zur Teilzeitquote, nicht gemacht werden. Auch die komplette Wertschöpfung sei nach Angaben der Bundesregierung nicht genau ermittelbar, allerdings werde der deutsche Produktionswert von Windkraftanlagen statistisch erfasst. Dieser lag im Jahr 2018 bei 1,58 Milliarden Euro, 2016 waren es 3,16 Milliarden Euro. Ausstehende Genehmigungen und die Dominanz von Bürgerenergieprojekten bremsen den Zubau von neuen Anlagen aus, einer von mehreren Faktoren der Arbeitsplätze in der Branche gefährde. Über den zukünftigen Ausbau gefragt, verweist die Bundesregierung auf die gesteigerten Ausschreibungen der Jahre 2019-2022, diese „übersteigen den möglichen Rückbau ab 2021“. Ob die neu installierte Leistung in den kommenden Jahren allerdings über dem Rückbau liegen werde, hänge von der zügigen Realisierung der jetzt genehmigten Projekte ab.

Mögliche Abgasmanipulation bei Audi:  Nach dem „Umgang der Bundesregierung mit Abgasmanipulationen bei Audi-Fahrzeugen“ erkundigt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (19/12031). Gefragt wird unter anderem, bei welchen Audi-Modellen derzeit Untersuchungen im Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) oder der Bundesregierung zur Frage laufen, ob illegale Abschalteinrichtungen eingesetzt werden. Welche Gespräche es zwischen Vertretern von Audi auf der einen Seite und Vertretern des KBA, des Bundesverkehrsministeriums oder der Untersuchungskommission „Volkswagen“ auf der anderen Seite es seit September 2015 in Bezug auf mögliche Abgasmanipulationen gegeben hat, interessiert die Fraktion ebenso.

landscape-3521472_640-150x150 FAIReconomics Newsletter KW 34 NACHRICHTEN: Atomkraftwerke ohne ausreichende Genehmigung, Lebensmittel-Siegel verwirrt, Trump lockert Artenschutz, alternative Antriebe, Lösungen gegen Überweidung in der Karoo Newsletter Alleebäume in Sachsen:  Die Anzahl der Alleenbäume an den Bundesstraßen in Sachsen ist zwischen 2010 und 2018 leicht gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/11970) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/11465) hervor. Darin hatten sich die Abgeordneten nach allgemeinen Tendenzen und dem Verlust von Bäumen durch Hitze- und Salzschäden erkundigt. Im Juni 2019 habe das Durchschnittsalter verkehrssicherungpflichtiger Alleenbäume an Bundesstraßen ca. 40 Jahre betragen, schreibt die Bundesregierung. Seit 2009 wurden keine zusätzlichen Schutzeinrichtungen entlang bestehender Alleen installiert. Gefällt wurden zwischen 2010 und 2018 2.222 Alleenbäume, neu gepflanzt wurden im selben Zeitraum 2.698 Alleenbäume, heißt es in der Antwort weiter.

Transmutation von Atom-Müll: Die AfD-Fraktion thematisiert in einer Kleinen Anfrage (19/12179) Alternativen zur geplanten Endlagerung hochradioaktiver Abfälle. Von der Bundesregierung will die Fraktion unter anderem Auskunft über ihren Kenntnisstand zur Machbarkeit von Partitionierung und Transmutation „mittel pyrochemischen Verfahren und Flüssigkernreaktoren“.

Reifenprofile und Klimaschutz: Nach den „Auswirkungen der Profiltiefe von Reifen auf den Klimaschutz“ erkundigt sich die FDP-Fraktion in einer Kleine Anfrage (19/12056). Von der Bundesregierung will die Fraktion unter anderem wissen, ob es ihrer Ansicht nach die Notwendigkeit gibt, „Verbraucher vermehrt über die Nutzung von Reifen bis zur gesetzlichen Mindesprofiltiefe aufzuklären“.

WÖRTLICH GENOMMEN

„Wir wissen eine Menge über die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen, die für eine lebenswertere Zukunft notwendig sind. Es scheint momentan aber ein Kommunikationsmodell zu fehlen, das Bürgern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, fortschrittlichen Thinktanks und politischen Parteien  hilft, sich besser abzustimmen.“
Lance Bennett, Professor für Politikwissenschaft und Kommunikation an der University of Washington und derzeit Senior Fellow am IASS, Umweltaktivisten könnten gut über Umweltprobleme reden, es mangele ihnen aber an einer umfassenderen politischen Strategie und einer starken Botschaft zur Wirtschaft. Das sei ein Problem, denn wenn man die Umweltkrise lösen möchte, könne man wirtschaftliche Bedürfnisse und politische Realitäten nicht außer Acht lassen.
fair-economics.de

„Der 1,5-Grad-Sonderbericht hat letztes Jahr zu einer Mobilisierung der jungen Generation beigetragen – das ist beispielhaft dafür, wie man Umstellungen erreicht. Es hat viele konservative Politiker in Europa überrascht, wie diese Mobilisierung die Europawahlen oder auch die Wahlen in Bremen – dem Bundesland, in dem ich arbeite – beeinflusst hat. Darauf müssen wir aufbauen, und ein entsprechend steigendes Bewusstsein brauchen wir auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Auch Herr Bolsonaro muss verstehen, dass der globale Klimawandel die nationale Umwelt in Brasilien bedroht.“
Hans-Otto Pörtner, Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, einer der Leitautoren des neuen Sonderberichtes des Weltklimarates IPCC,  darüber hinaus äußerte sich Partner zum Thema einer höheren Verantwortung von Lebensmittelunternehmen, da die fünf größten Lebensmittelkonzerne mehr C02 produzierten, als Shell, Exon und BP zusammen. Natürlich steuere der Konsument viel. Der Mentalitätswandel bei den Konsumenten müsse aber ganz klar von einem Mentalitätswandel bei den Produzenten begleitet werden. Sie überschwemmten den Markt mit billigen Produkten und bremsten damit den Wandel. Das habe eine Trägheit der Gesellschaft zur Folge – die sei sehr ungünstig angesichts der Dringlichkeit beim Klimaschutz. greenpeace-magazin.de

MEHR WISSEN

Großraumbüros sind Klimastress: Das Wärmeempfinden hängt nicht nur von einer bestimmten Gradzahl ab, sondern zum Beispiel auch von der Luftfeuchte, der Luftgeschwindigkeit, der  Bekleidung und Aktivität. Forscher beurteilen aus Sicht des Komforts Großraumbüros als worst case. Zum einen, weil klimatische Bedingungen in Räumen unterschiedlich wahrgenommen werden und man es nicht jedem recht machen kann. Lösungen könnten energieeffiziente Ventilatoren oder andere individuelle Komfortsysteme, wie kühlende Stühle, sein, die nur bei Bedarf liefen. wiwo.de

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Was in der Karoo gegen Überweidung unternommen wird: Die Karoo in Südafrika ist eine sehr schwierige Lebensumwelt, in der man trotzdem von der Landwirtschaft leben kann – aber die Gegend ist weitgehend frei von Oberflächenwasser. Der Name der Karoo leitet sich vom khoisanischen Wort ab, das „Land des Durstes“ bedeutet. Das Land wurde traditionell von Hirten genutzt, aber Dürre, Überweidung und Raub durch Wildtiere machten diese Aktivität gefährlich. Raubtiere wurden durch Zäune, Fallen, Gifte und Jagd in Schach gehalten. Südafrika ist einer der am stärksten umzäunten Orte der Welt, mit großen Auswirkungen auf die Biodiversität und Tierbewegungen. fair-economics.de

Mehr CO2 als erwartet aus afrikanischen Tropenwäldern: Anders als die tropischen Waldgebiete in Südamerika, in Asien und Australien zuverlässige CO2 Speicher sind, so geben einige tropische Waldregionen Afrikas im Durchschnitt einiger Jahre große Mengen an Treibhausgas ab. Zum Erstaunen der Forscher sogar in einer Menge, die weit über deren Erwartungen liegt. In Aethiopien und im Kongobecken wurden die höchsten Werte ermittelt. Ein Grund: Diese Gebiete sind durch menschliche Eingriffe, Land- und Waldwirtschaft stark verändert worden. Die degenerierten Böden sind in ihrer Funktion als natürliche CO2-Speicher stark geschädigt. zeit.de  nature.com (Originalartikel)

Innovation: Künstliches Herz aus dem 3D Drucker. faz.net
Zuckerverbrauch: Kinder überschreiten im August schon die Jahresdosis. zdf.de
Zukunft der Arbeit: Viele Unternehmen scheitern am agilen Arbeiten. handelsblatt.com
Indonesien: Das Dorf der Müllsortierer. dw.com
Flächenbrände in Sibirien: Weniger klimaschädlich als angenommen. dnn.de

DAS LETZTE:

Bruchlandung: Ein vollelektrisches Kleinflugzeug musste in Norwegen notlanden, da die Maschine Probleme mit dem Antrieb bekommen hat. Die beiden Insassen haben den Vorfall unverletzt überlebt. An Bord waren Dag Falk-Petersen, Chef des staatlichen Betreibers von Flughäfen Avinor, und die norwegische Staatsekretärin Aase Marthe Horrigmo.  heise.de

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