Der ehemalige deutsche Formel Eins Pilot Nick Heidfeld fährt seit der Saison 2014/1015 für das Team Venturi in der Formel E, eine von der FIA initiierte Meisterschaft, in der die Piloten in rein elektrisch betriebenen Boliden gegeneinander antreten. Heidfeld tritt für das Venturi Team an, an dem unter anderem Leonardo di Caprio beteiligt ist. Die Rennen finden auf Stadtkursen in internationalen Städten statt. Jetzt, am 23.5. 2015 auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin statt.

Greenmag sprach mit dem Formel e-Piloten, der Benzingeruch und Motoröhren eingetauscht hat gegen eine nahezu lautlose Sportart. Wer schon einmal in einem e-Mobil gesessen hat, wundert sich über die Ruhe, die in solch einem Fahrzeug herrscht. Heidfeld, der selbst elf Jahre lang Formel eins gefahren ist, beschreibt das Cockpit des Formel e-Boliden gern mit einem Kampfjet, nur nicht so laut, und auch das Surren des Elektromotors verändere sich je nachdem wie schnell man sei. Dann mache er sogar ein bisschen Lärm, aber nicht soviel, dass man nicht beispielsweise Kinder mit an die Rennstrecke bringen könne.

Was macht die Fahrzeuge so besonders?
Heidfeld Unter anderem die unglaubliche Beschleunigung zu denen die e-Renner fähig sind, die entwickeln Fliehkräfte, von denen ich vorher nur träumen konnte.

Was macht die Formel E Rennen so spannend?
Heidfeld:
Anders als in anderen Rennen, sitzen wir alle in einem baugleichen Auto. Es gibt also einen technischen Gleichstand. Hier zählt noch mehr das fahrerische Können. Ich finde dass die Rennen der Formel E spannender sind als die der Formel Eins, weil die Zuschauer mehr Positionskämpfe sehen können – bis zum Schluss bleibt alles offen.

Parallel zu den Rennen soll ein weiterer Rekord gebrochen werden. Und zwar will man am Sonntag die grösste Elektrofahrzeug-Parade der Welt aufstellen und zeigen, dass den umweltfreundlichen Fahrzeugen die Zukunft gehört. Alle Besitzer eines E-Fahrzeugs sind eingeladen, auf der Rennstrecke des FIA Formel E Rennens kurz vor dem Start mit ihrem Fahrzeug eine Runde zu drehen, vor den Augen von 20’000 erwarteten Zuschauern.
Übrigens die Anmeldung und die Teilnahme an der Parade ist kostenlos, und pro Fahrzeug gibt’s vier kostenlose Eintrittskarten zum FIA Formel E Rennen.

Über den Autor

Frank Tetzel ist Chefredakteur von FAIReconomics. Seine Schwerpunkte liegen auf den Themen: Energie, Mobilität, Tourismus, Arbeit und Stadt der Zukunft.

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