Bei über 200 Gramm CO2 Ausstoss, könnten bei einem Porsche Cayenne 1000 Euro fällig werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will Autos mit hohem Spritverbrauch beim Neukauf mit einer Strafabgabe belegen. Bei einem CO²-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer, wie er bei kleineren Fahrzeugen auftritt, wäre ein einmaliger „Umweltbeitrag“ von 50 Euro zu zahlen.

„Bei über 200 Gramm, da wäre man bei einem Porsche Cayenne, könnten 1000 Euro fällig werden“, sagte Hendricks dem Nachrichten-Magazin Der Spiegel in seiner morgigen Ausgabe.

Die Einnahmen sollen zur Finanzierung von Kaufprämien für Elektroautos dienen. Sollte sich Hendricks in der Koalition nicht mit ihrem Plan durchsetzen, schlägt sie als Alternative eine Anhebung der Dieselsteuer vor. „Derzeit zahlen Dieselfahrer insgesamt deutlich weniger Steuern als Benzinfahrer, auch wenn man die höhere Kfz- Steuer einrechnet“, sagte Hendricks. Da sei noch „genügend Spielraum“ für eine kluge Gegenfinanzierung der Elektroauto-Kaufprämie, sagte sie.

Die Autokonzerne will Hendricks zu einer Quote für E-Autos verpflichten, beginnend mit drei Prozent aller Neuwagenverkäufe.

Über den Autor

Ähnliche Beiträge

In 30 deutschen Städten richteten Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten sichere Fahrradwege, so...

by Klaus Lengefeld und Frank Tetzel Why does the tourism industry suffer more than other...

Wer schon einmal in Jakarta, Kuala Lumpur, in Bogota oder Kairo mit dem Auto oder mit dem Bus...

Antworten

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.