Maisanbauflächen werden in Zukunft reduziert.

Die Anbaufläche für Mais in Deutschland wird sich bis 2022 um rund 20.000 Hektar reduzieren – was etwa der Größe Hannovers entspricht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine interne Berechnung des Bundesumweltministeriums, nachdem sich die Bundesregierung und die Länder auf eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geeinigt haben. Davon berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in einer Vorabmeldung.

Die Novelle schreibt vor, den Maisverbrauch in neuen Biogasanlagen von heute 60 Prozent schrittweise auf maximal 44 Prozent im Jahr 2022 abzusenken. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hält dies für geboten: „Ökostrom aus Maispflanzen zu gewinnen, war in diesem Umfang ein ökologischer Irrtum, den wir beenden müssen. Maismonokulturen führen zu Erosion, Überdüngung, erhöhen das Hochwasserrisiko im Frühjahr und schaden der Artenvielfalt.“

Über den Autor

Markus Lichtenberg ist Journalist und spezialisiert auf Thema rund um Mobilität und Stadtentwicklung.

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