Die Bundesregierung will alte Bahnhöfe und Haltepunkte modernisieren (Foto: p.schmelzle/(CC BY-SA 2.5) by wikipedia.de)

Die Bundesregierung will kleine Bahnstationen in ganz Deutschland wieder auf Vordermann bringen.

Wie die „Saarbrücker Zeitung“ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, plant das Bundesverkehrsministerium ein Sonderprogramm, mit dem in den nächsten drei Jahren bundesweit zwischen 200 und 300 Haltestellen der Bahn modernisiert und barrierefrei umgebaut werden sollen.

Die „Modernisierungsoffensive“ des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt wird demnach insgesamt rund 100 Millionen Euro umfassen, die Hälfte davon sollen allerdings Länder und Kommunen beisteuern. Mit dem Umbau der Haltepunkte soll vor allem alten und behinderten Menschen das Bahnfahren erleichtert werden. Geplant sind Maßnahmen wie stufenfreie Bahnsteigzugänge oder optimierte Bahnsteighöhen. Gerade in ländlichen Regionen gibt es viele kleine Stationen, von wo aus am Tag weniger als 1000 Ein- und Aussteiger die Nahverkehrszüge nutzen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, wurden die Bundesländer inzwischen gebeten, bis zum Herbst geeignete Projekte zu benennen. Erwartet wird, dass insbesondere Länder mit großen ländlichen Gebieten Bedarf anmelden. Die dann ausgewählten Stationen sollen bis spätestens 2018 modernisiert werden.

Über den Autor

Frank Tetzel ist Chefredakteur von FAIReconomics. Seine Schwerpunkte liegen auf den Themen: Energie, Mobilität, Tourismus, Arbeit und Stadt der Zukunft.

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