Die Solastromförderung ist eine Hü-und Hott-Politik sagt der Grünenabgeordnete Oliver Krischer

Die Förderung von Solarstromspeichern wird nicht nahtlos zum 1. Januar 2016 fortgesetzt. Das schreibt Der Spiegel in seiner am Sonnabend erscheinenden Ausgabe.

Ein neues Programm, das die seit 2013 laufende Bezuschussung von Batterien für Photovoltaik anlagen ablösen soll, werde derzeit noch evaluiert und bis 2018 laufen, heißt es in einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen- Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer. Ziel ist es, „die zeitliche Lücke zwischen altem und neuem Programm so klein wie möglich zu halten“, sagt ein Sprecher des Ministeriums.

Der Hintergrund: Betreiber von Photovoltaikanlagen sollen mehr Solarstrom selbst verbrauchen, statt ihn in Netze zu speisen, und so für mehr Netzstabilität sorgen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert daher Batterien, die Ökostrom zwischenspeichern. Die Regierung wollte das Programm erst stoppen, entschloss sich dann aber, es fortzuführen. Krischer spricht von einer „Hü-und-Hott-Politik“, die die Erneuerbare-Energien-Branche „maximal verunsichere“.

Über den Autor

Frank Tetzel ist Chefredakteur von FAIReconomics. Seine Schwerpunkte liegen auf den Themen: Energie, Mobilität, Tourismus, Arbeit und Stadt der Zukunft.

Ähnliche Beiträge

Bei Finanzanlagen soll künftig der Grundsatz der Nachhaltigkeit eine größere Bedeutung...

Mieterstrom bedeutet die Förderung der Nutzung von Photovoltaik für Mieter von Wohnungen. Diesen...

Heute hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichtes die Brennelementesteuer für unrechtmäßig...

Antworten