Grüne Minister aus sechs Bundesländern machen Front gegen Kohlekraftwerke. In dieser Woche wollen sie ein Maßnahmenbündel für den Bundesparteitag der Grünen vorstellen, mit dem besonders klima- und umweltschädliche Meiler aus dem Markt gedrängt werden sollen. Das berichtet der Spiegel in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Dazu zählen Strafen in Höhe von 15 bis 20 Euro pro Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid, ein Sofortstopp von neuen Braunkohletagebauen sowie verschärfte Grenzwerte für den Ausstoß von Quecksilber. Damit wollen die Grünen-Politiker die Bundesregierung in Zugzwang setzen, ihren Verpflichtungen bezüglich der Treibhausgasreduzierung nachzukommen.

Derzeit sieht es so aus, als würde Deutschland seine zugesicherte CO2-Reduktion von 40 Prozent bis ins Jahr 2020 deutlich verfehlen. Zu den Unterzeichnern zählt auch Johannes Remmel, Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, wo Deutschlands schmutzigste Kohlekraftwerke stehen.

Über den Autor

Frank Tetzel ist Chefredakteur von FAIReconomics. Seine Schwerpunkte liegen auf den Themen: Energie, Mobilität, Tourismus, Arbeit und Stadt der Zukunft.

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