Aufbereitung von PCs und Notebooks leistet einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung natürlicher Ressourcen

Die von Interseroh angebotene Aufbereitung von PCs und Notebooks leistet einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung natürlicher Ressourcen. Dies wurde nun erstmals wissenschaftlich durch eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH belegt.

Danach spart das einmalige Aufbereiten eines Notebooks allein 181 Kilogramm Primär-Ressourcen ein. Zugleich vermindert sich der Ausstoß von schädlichen Klimagasen um rund 154 Kilogramm. Das entspricht rund 1.100 gefahrenen Kilometern eines durchschnittlichen PKWs – einmal die Strecke Berlin-München und zurück. Noch effizienter ist die Aufbereitung eines PCs. Hier werden 387 Kilogramm Primärressourcen und 229 Kilogramm klimaschädliche Gase eingespart. Als Basis für die Berechnung dieser Werte diente den Wissenschaftlern die Annahme, dass Geräte bei einer Erst- und Zweitnutzung jeweils 3,5 Jahre verwendet werden.

„Durch die längere Lebensdauer der Geräte tragen wir entscheidend dazu bei, dass der Gedanke der Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung auch in der Informationstechnologie Einzug findet“, so Jan Höschel, Leiter Business Center ReUse INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Unsere Kunden können die durch die Wiederaufbereitung ihrer Geräte erzielten Einsparungen auch jederzeit im Rahmen eines von uns erstellten Zertifikates belegen.“

„Im Sinne der Circular Economy ist die Wiederverwendung von Produkten die aus Ressourcensicht beste Möglichkeit, da hier der größtmögliche Wert des Produkts erhalten bleibt“, so Dr. Markus Hiebel, Abteilungsleiter Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer UMSICHT. „Nach der Wiederverwendung des Geräts kann die zusätzliche Nutzung von Ersatzteilen folgen und dann das Recycling der enthaltenen Wertstoffe“.

Kurze Nutzungsdauer  – trotzdem wertvolle Ressource

Der Service von Interseroh richtet sich an Firmen, deren IT- und Kommunikationsgeräte häufig eine kurze Nutzungsdauer haben, obwohl sie meist noch funktionsfähig sind. Die Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group kauft diese Geräte und organisiert sämtliche Schritte auf dem Weg zur Wiederverwendung. Dazu gehört die europaweite Abholung sowie die sichere und zertifizierte Datenlöschung und/oder Datenträgerzerstörung inklusive ausführlichem Reporting. Schließlich bilden die Computer und Datenträger wertvolle Ressourcen ab. Sollten Datenträger defekt sein oder sich aus anderen Gründen nicht weiter verwenden lassen, organisiert der Umweltdienstleister die fachgerechte Entsorgung. Im Anschluss an die Aufbereitung erfolgen eine abschließende Analyse und Funktionstests, damit nur hochwertig aufbereitete Geräte zurück in den Markt gelangen.

Für die Vermarktung bietet Interseroh drei Optionen an, aus denen der Kunde wählen kann: Weiterverkauf an Mitarbeiter zu Firmenkonditionen über eine Shop-Lösung, Vertrieb an Privatkunden oder das Spenden der Geräte für einen gemeinnützigen Zweck.

Über den Autor

Frank Tetzel ist Chefredakteur von FAIReconomics. Seine Schwerpunkte liegen auf den Themen: Energie, Mobilität, Tourismus, Arbeit und Stadt der Zukunft.

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