>Vor dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau hat Liberias Staatschefin Ellen Johnson Sirleaf ein größeres Engagement der Industrienationen für die ärmsten Länder Afrikas gefordert.
„Die über 15 Jahre bestehende globale Partnerschaft für Entwicklungsfinanzierung ist für Afrika in Gefahr“, schreibt Johnson Sirleaf in einem Gastbeitrag für die Nichtregierungsorganisation One, der sich an die Staats- und Regierungschefs der G7-Nationen richtet. „Afrika ist bald Heimat für 40 Prozent der jungen Menschen weltweit – hier kann eine Wachstumschance oder ein Pulverfass entstehen“, mahnt Johnson Sirleaf. In Afrika leben rund 440 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Vergangenes Jahr hatte Johnson Sirleaf für Aufsehen gesorgt, als sie mit einem dringenden Appell an mehrere Regierungschefs für den Kampf gegen Ebola einen weltweiten Einsatz gegen die Krankheit in Gang brachte.

Über den Autor

Markus Lichtenberg ist Journalist und spezialisiert auf Thema rund um Mobilität und Stadtentwicklung.

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